Sonntag, 28. April 2013

Unter Umständen...

... brauche ich neue Kleidungsstücke, denn so langsam passe ich in die normalen Oberteile auch nicht mehr hinein.

Den Anfang macht ein Shirt aus einer älteren Ottobre.

Ich habe es nach untern hin um 10 cm verlängert. Ich denke so passt das noch den Rest der Schwangerschaft. Nähen werde ich es auf jeden Fall nochmals. Vielleicht auch mal als T- Shirt mit kurzen Ärmeln.


Zudem habe ich gleich ein paar Stöffchen vom gestrigen Stoffmarktbesuch zu Loopschals vernäht.

Ganz poplig nur mit der Ovi zusammen getackert und einen Rollsaum jeweils in Kontrastfarbe dran.




Und nein, ich wollte nicht kritisch schauen, aber diese Spiegelfotografie gestaltet sich gar nicht so einfach.

Die oberen beiden Schals sind aus einem Crashjersey in Mischgewebe und der schwarze aus einem toll strukturierten Stoff von Hiltex aus dem örtlichen Stoffladen. Mal sehen, ob ich noch ne Nahaufnahme hin bekomme. Ansonsten macht klick die Bilder größer.

Liebe Grüße
Silke

Samstag, 27. April 2013

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Die regelmäßigen Leser wissen es ja schon längst: Wir bekommen im Sommer noch mal Nachwuchs.

Leider ist diese Schwangerschaft alles andere als ein Zuckerlecken, aber das ist eine andere Sache.

Immerhin habe ich in letzter Zeit mal die zwei ersten Dinge fertig 
bekommen für´s Baby.
Da wir noch nicht wissen was es wird eben neutral gehalten. Gut, wenn wir es dann mal erfahren, wird es nicht verraten :)

Ein Arwenkleid und ein Umstandshirt habe ich auch noch genäht. Mal sehen, wann ich dazu komme das zu posten.


Packsack nach einem kostenlosen Schnitt aus dem Anne Liebler Forum.


Babymützchen aus Biobaumwolle von Lana Grossa. Leider wirkt das Teil trotz Befolgen aller Angaben echt groß. Mal sehen, ob das passt.

Liebe Grüße
Silke

Samstag, 20. April 2013

Freud und Leid

Wie nahe Freud und Leid beieinander liegen musste eine liebe Nähfreundin, die ich jedes Jahr mehrmals im Kloster treffe, in den letzten paar Tagen leider erleben.
Linda war kurz davor sich mit ihrer Leidenschaft fürs Nähen und die Stoffe selbstständig zu machen, als in ihrem Haus ein Feuer ausbrach und alles zerstörte, bis auf das, was die Familie am Leibe trug.
Diesen tragischen Vorfall könnt ihr auch auf ihrem Blog nachlesen.

Stellt euch nur mal vor wie schlimm das ist, wenn man als fünfköpfige Familie ohne alles da steht. Zudem gestaltet sich das alles nicht so einfach mit dem Ersatz der Dinge, so dass die finanziellen Sorgen dazu kommen.

Ich glaube wir können uns kaum ausmalen welch ein Horror diese Situation darstellt.

Nun haben die Nähmädels vom Klostertreffen versucht einiges auf die Beine zu stellen und ein Teil davon kam auch schon an. Eine wirklich tolle Leistung, wie ich finde. Aber Linda und ihre Familie sind noch immer weit entfernt von ihrem Alltag.

In dieser Situation haben wir uns an ein oder besser: das bekannteste Familienunternehmen in Nähkreisen gewandt, in der Hoffnung auf ein kleines Entgegenkommen. Linda war jahrelang treue Kundin dort, nur mal so am Rande.
Dieses Familienunternehmen, das damit wirbt sich für andere einzusetzen z.B. auch in Afrika, scheint nun zu groß geworden zu sein oder die wirtschaftlichen Interessen scheinen einem „normalen“ Unternehmen zu gleichen, dass es kaum verkraftbar ist Linda eine kleine Freude zu machen.
Wir haben eine CD angeboten bekommen mit Dateien. Dabei besitzt Linda im Moment nicht mal einen Computer.
Der andere Vorschlag war, sie könnte ja die verloren gegangenen Stoffe im Lagerverkauf erwerben. Nur das dieser 900km entfernt von Lindas Heimat statt findet!

Diese Reaktion macht mich traurig und sprachlos. Schade, wenn das alles war.